Über Hamburg
Bevölkerung:
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Hamburg war im 17.Jahrhundert die größte Stadt Deutschlands, da sie vom Dreißigjährigen Krieg verschont geblieben war.
Seinen bislang höchsten Einwohnerstand mit 1,9 Millionen erreichte Hamburg im Jahre 1964, Stadtflucht und Suburbanisierung führten anschließend zu einem Bevölkerungsrückgang bis 1986 auf rund 1,6 Millionen Einwohner. Seitdem ist die Bevölkerungszahl auf 1.745.876 (Ende März 2006) angestiegen. Anfang 2006 hatten rund 250.000 Einwohner eine ausländische Staatsangehörigkeit, das sind 14,2% der gesamten Bevölkerung.
Geschichte:
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Auf das 4.Jahrhundert v.Chr. datieren die ältesten festen Behausungen. Vom 4. bis ins 6. Jahrhundert erfolgte ein Zustrom von Sachsen in den nordelbischen Raum. Im Jahre 810 ließ Karl der Große eine Taufkirche errichten, um den heidnischen Norden zu missionieren. Zu ihrer Sicherheit wurde das Kastell „Hammaburg“ gebaut. Graf Adolf III. Von Schauenburg und Holstein war im 12. Jahrhundert der Gründer einer Handels- und Marktsiedlung am westlichen Alsterufer. Maßgeblich durch das von Kaiser Friedrich I. Barbarossa 1189 verliehene Hafenrecht an diese Siedlung und die Handelsprivilegien für die ganze Unterelbe entwickelte sich die Stadt im Mittelalter zu einem florierenden Handelszentrum und galt mit seinen zeitweilig 600 Brauereien als „Brauhaus der Hanse“.
Ab 1510 galt Hamburg endgültig als Reichsstadt. 1558 wurde dort eine der ersten Börsen Deutschlands eröffnet, im Jahre 1678 die erste deutsche Oper. Ihre kulturelle Blüte erlebte die Stadt vor allem im 17. und 18.jahrhundert u.a. mit der Gründung des Hamburger Nationaltheaters (1767).

Modell der Hammaburg
Auch nach dem Niedergang der Hanse und während der Aufklärung und der Industrialisierung blieb die Stadt neben Berlin das bedeutende Wirtschaftszentrum Norddeutschlands. In seiner wechselvollen Geschichte unterstand die Stadt der dänischen Königskrone, war Teil des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation und Hauptstadt des Departments Elbmündung im französischen Kaiserreich. 1867 wurde es Mitglied des von Otto von Bismarck initiierten Norddeutschen Bundes. 1871 trat Hamburg dem Deutschen Reich bei. Besondere Ereignisse der Neuzeit waren der große Hamburger Brand 1842, eine verheerende Choleraepidemie 1892, die Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg und die Sturmflut 1962.
Hamburgs Politik war immer auf größtmögliche Freiheit ihres Handels und politische Unabhängigkeit ausgerichtet. Auch heute noch ist Hamburg als Stadtstaat weitgehend selbstständig und bietet dem Handel mit seinem Freihafen gute Voraussetzungen.
Politik:
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Ole von Beust
Die Neuwahlen am 29. Februar 2004 zur Hamburgischen Bürgerschaft endeten erstmalsmit einer absoluten Mehrheit für die CDU, die seit 2001 mit Ole von Beust den Ersten Bürgermeister stellt. Die SPD, die vor 2001 44 Jahre regiert hatte, musste deutliche Verluste hinnehmen und erreichte ihr schlechtestes Wahlergebnis nach dem 2.Weltkrieg.
Senat: 1. Bürgermeister: Ole von Beust, CDU
2. Bürgermeister sowie Senatorin für Familie: Birgit Schnieber-Jastram, CDU
Inneres : Udo Nagel, parteilos
Finanzen: Wolfgang Peiner, CDU
Justiz: Carsten Ludwig-Lüdemann, CDU
Kultur: Karin von Welck, parteilos
Wirtschaft/Arbeit: Gunnar Uldall, CDU
Stadtentwicklung/Umwelt: Michael Freytag, CDU
Gersundheit/Wissenschaft: Jörg Dräger, parteilos
Bildung/Sport: Alexandra Dinges-Dierig, parteilos
Wirtschaft und Infrastruktur :
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Hamburg hat als Handels-, Verkehrs- und Dienstleistungszentrum überregionale Bedeutung und zählt zu den wichtigsten Industriestandorten Deutschlands. Hamburg ist laut EU die reichste Region der europäischen Region, gefolgt von London und Brüssel.
Wichtige Wirtschaftszweige sind Konsumgüterindustrie, Luftfahrtindustrie, Chemie, Elekronik, Maschinen- und Schiffbau, Mineralölwirtschaft, Banken, Medien.
Die 13 größten Arbeitgeber nach der Anzahl der Beschäftigten (Stand 2005):
1. Airbus Deutschland GmbH, 10.900 Mitarbeiter
2. LBK Landesbetrieb Krankenhäuser Hamburg GmbH, 10.300 Mitarbeiter
3. Deutsche Lufthansa AG, 10.090 Mitarbeiter
4. Deutsche Post AG, 9.000 Mitarbeiter
5. Deutsche Bahn AG, 7.650 Mitarbeiter
6. Otto Group, 7.300 Mitarbeiter
7. Hamburger Sparkasse AG, 5.850 Mitarbeiter
8. Philips GmbH, 5.500 Mitarbeiter
9. Beiersdorf AG, 4.700 Mitarbeiter
10. Hamburger Hochbahn AG, 4.268 Mitarbeiter
11. Axel Springer AG, 3.490 Mitarbeiter
12. Hamburger Hafen und Logistik AG, 3.250 Miarbeiter
13. Gruner + Jahr AG und Co.KG, 2.500 Mitarbeiter
Medien:
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Unter anderem werden Der Spiegel, Stern und Die Zeit in Hamburg produziert. Zahlreiche Verlage, darunter die Großverlage Axel Springer AG und Gruner + Jahr sowie der Heinrich Bauer Verlag, die Verlagsgruppe Milchstraße und der Jahreszeiten-Verlag, haben ihren Sitz.
Die Tagesschau und Tagesthemen der ARD werden aus den Hamburger Studios des NDR gesendet. Außerdem ist Hamburg Sitz eines ZDF-Landesstudios.
Verkehr:
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Hamburg verfügt über gute Straßenverbindungen im Fernverkehr. Mehrere Bundesautobahnen berühren das Stadtgebiet: Die A1, A7, A23, A24 und A25.
Hamburg ist zudem der größte Eisenbahnknotenpunkt in Nordeuropa. Fernstrecken führen u.a. nach Paris, Zürich, Amsterdam, Prag, Westerland, Flensburg, Kiel, Lübeck – Kopenhagen – Malmö, Schwerin – Rostock – Rügen, Berlin, Hannover, Bremen, München und in das Ruhrgebiet. Außer „Hamburg Hauptbahnhof“ gibt es noch die Fernbahnhöfe „Altona“, „Dammtor“, „Harburg“, und „Bergedorf“.
Mit S-Bahn, U-Bahn und der AKN verfügt Hamburg zudem über ein Schnellbahnnetz, welches wichtige Bereiche der Stadt sowie des meist nördlichen Umlandes weiträumig erschließt. Daneben besteht ein gut ausgebautes Stadtbusnetz. Der Hafen wird von Hafenfähren erschlossen. Alle örtlichen Verkehrsunternehmen haben sich im Jahre 1965 gegründeten Hamburger Verkehrsverbund (HVV) zusammengeschlossen, der erste Verbund weltweit.
Die Niederelbe verbindet Hamburg direkt mit dem offenen Meer, der Nordsee – über Wasserstraßen erreichbar die Ostsee (elbabwärts und den Nord-Ostsee-Kanal oder elbaufwärts über einen Teil von Unterelbe, Oberelbe und den Elbe-Lübeck-Kanal) sowie das Hinterland (über Elbe-Seitenkanal und Mittellandkanal verbunden mit dem deutschen Binnenwasserstraßennetz).
Mit dem internationalen Flughafen Hamburg (HAM) liegt der älteste noch in Betrieb befindliche Flughafen Deutschlands – und einer der wenigen innerstädtischen Flughäfen Europas – in Hamburg. Das hat allerdings zur Kehrseite eine gewisse Lärmbelästigung der relativ dicht besiedelten Einflugschneisen, deshalb besteht ein Nachtflugverbot.
Handel:
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Der Hamburger Hafen
Der Hamburger Hafen, auch „Hamburgs Tor zur Welt“ genannt, ist der größte Seehafen in Deutschland und, gemessen am Containerumschlag 2005, der das Rekordergebnis von 8,1 Millionen Container (TEU) erreichte, der zweitgrößte in Europa und achtgrößte weltweit.
Es befinden sich mit den Firmen „Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) „ und der Bremer „Firma Eurogate GmbH und Co. KGaA“ zwei Hauptcontainer-Terminals in Hamburg. Die Firma Eurogate ist der größte Containerterminal-Betreiber in Europa und drittgrößter auf der Welt und hat seinen Hauptsitz in Bremen.
Hamburg ist der bedeutendste Bankenplatz im norddeutschen Raum. Zahlreiche Institute haben hier ihre Regionaldirektion für den Norden. Zudem haben einige bedeutende Privatbanken ihren Sitz in Hamburg, z.B. M.M. Warburg oder die Berenberg Bank.
Die Hamburger Börse wurde 1558 als erste Börse in Deutschland und vierte in europa gegründet, hat aber heute keine nennenswerte Bedeutung mehr.
Städtepartnerschaften:
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- Sankt Petersburg, Russland, seit 1957
- Marseille, Frankreich, seit 1958
- Shanghai, Volksrepublik China, seit 1958
- Dresden, Sachsen, seit 1987
- Osaka, Japan, seit 1989
- Leon, Nicaragua, seit 1989
- Prag, Tschechien, seit 1990
- Chicago, USA, seit 1994
Kultur und Sehenswürdigkeiten:
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Der Leuchtturm auf Neuwerk.
Hamburg hat über 20 Theater, fast 30 Kinos, zahlreiche Musikclubs und über 50 Museen.
Die Stadtansicht wird geprägt durch die Türme der fünf Hauptkirchen (mit der Altonaer Hauptkirche: sechs), darunter St.Michaelis (Michel), dem Wahrzeichen der Stadt, und die als Mahnmal für den zweiten Weltkrieg erhalten gebliebene Turmruine von St. Nikolai. Enig bekannt ist, dass der Turm der das höchste konventionelle Gebäude der Stadt ist und von 1874 bis 1876 das höchste weltweit war. Sechster Turm und weltliches Gegenstück zu den kirchen ist der Rathausturm. Das 1897 fertiggestellte Rathaus hat mit seinen 647 teils prunkvoll ausgestalteten Sälen und Zimmern schlossartige Dimensionen. An seiner Rückseite befindet sich die Hamburger Börse sowie die Handelskammer Hamburg. Bekannt sind noch das dreiflügelige Unilever-Hochhaus von 1964, ein Hotel am Kongresszentrum von 1973, der Komplex am Berliner Tor von 1962 bzw. 2004 und die drei Mundsburg-Türme. Die höchsten Bauwerke sind der 279,8 m hohe Fernsehsender Heinrich-Hetz-Turm („Tele-Michel“) und ein Sendemast des Rundfunksenders Billwerder-Moorfleet mit 30 4 m.
Das älteste Gebäude Hamburgs befindet sich weit außerhalb der eigentlichen Stadtgrenzen auf der Insel Neuwerk in der Elbmündung. Der dortige Leuchtturm wurde 1310 errichtet.
Weitere architektonische Besonderheiten in Hamburgs Zentrum sind das Chilehaus, der Hauptbahnhof, und der Bahnhof-Dammtor. Der Bereich wird auch geprägt durch zahlreiche Einkaufspassagen, darunter mit „Hanse-Viertel“ die erste Deutschlands. Der Jungfernstieg gilt als Hamburgs Flaniermeile. In der nordöstlichen Innenstadt entlang der Elbe befinden sich die Speicherstadt, die Landungsbrücken, der Alte Elbtunnel und der Hamburger Fischmarkt mit der Fischauktionshalle. Der gesamte Hafen ist ein Besuchermagnet , der jährlich 8 Millionen Gäste anzieht und damit zu den meistbesuchten Attraktionen Deutschlands Zählen. In Hafennähe befindet sich die Reeperbahn.
Oper, Ballett, Theater, Musical:
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Musicals:
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Hamburg gilt als die Musical-Hauptstadt Deutschlands. Hier wurde Andrew Lloyd Webbers „Cats“ zum ersten mal in Deutschland gespielt. Außerdem lief bis zum 22. Januar 2006 Der „Tanz der Vampire“ von Roman Polanski erfolgreich im Theater Neue Flora. Zu den aktuellen Produktionen gehören „Der König der Löwen“, „Mamma Mia“, und seit März 2006 „Dirty Dancing“ . Doch auch viele kleinere eigenproduzierte Musicals, wie die aus dem Hause „Schmidt`s Tivoli“, wie z.B. „Heiße Ecke“ und „Fifty Fifty“, sowie zahlreiche Gastaufführungen vieler Musicals im bekannten „St. Pauli Theater“ runden die Musical-Szene in hamburg ab.
Oper:
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Die Hamburger Staatsoper.
Das erste „öffentliche“ Opernhaus Deutschlands wurde am 2.Januar 1678 in Hamburg gegründet. Kunstsinnige Hamburger Bürger setzten sich seinerzeit für eine „Oper für Jedermann“ in Hamburg ein. Ratsherr Gerhard Schott, Jurist Peter Lütjens und Organist Johann Adam Reinken setzten nicht nur die Gründung eines öffentlichen Opernhauses im Senat durch, sondern bilden auch das erste Direktorium des auf privatwirtschaftlicher basis geführten Opernhauses. Zunächst als schlichter Holzbau des italienischen Architekten Sartorio erbaut, wurde dieses später abgerissen und an seinem heutigen Standort an der Dammtostrasse von dem Architekten Carl L.Wimmel neu erbaut und auch dieser wiederum von Martin Haller prunkvoller umgestaltet. Dieser Bau wurde durch die Luftangriffe des 2. Weltkrieges erheblich beschädigt. Heute steht an dieser Stelle ein Sechziger-Jahre-Kobusbau, dessen Architektur nicht ganz unumstritten ist. Die Hamburger Staatsoper ist eine Oper von Weltruf: Monserat Caballe begann hier ihre Weltkarriere, ferner gaben hier Operngrößen, wie z.B. Luciano Pavarotti und Maria Callas ihr großartiges Können zum besten. Eines der weltbesten Ballet-Ensembles haben hier unter der Leitung von John Neumeier ihre Heimat.
Die heutige Theaterleitung übernahm in der Spielzeit 2005/2006 die in Sydney geborene Dirigentin Simone Young, die gleichzeitig musikalische Leiterin des „Hamburgischen Philharmonie Orchester“ ist.
Konzerthäuser:
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Bisher steht den Hamburgern und Besuchern nur ein Konzerthaus für klassische Musik zur Verfügung: Die Laeiszhalle, benannt nach dem Reeder Carl Heinrich Laeisz und dessen Frau Sophie Christine, die mit einer testamentarischen großzügigen Summe den Bau eines Konzerthauses ermöglichten. Nach den Plänen von Martin Haller und Erwin Meerwein wurde das neobarocke Konzerthaus zwischen 1804 und 1808 am heutigen Johannes-Brahms-Platz errichtet.
Theater:
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Hamburg verfügt über zwei Staatstheater (Deutsches Schauspielhaus und Thalia Theater), sowie über unzählige privatgeführter Theater, unter anderen das weltweit bekannte Ohnsorg-Theater.
Museen und Ausstellungen:
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In Hamburg bestehen sieben staatliche und mehr als 20 private Museen. Die wichtigsten Kunstmessen sind die Kunsthalle und das Museum für Kunst und Gewerbe. Daneben gibt es Museen zur Regionalgeschichte und zu Industrie und Arbeit, ein modernes Planetarium, eine KZ-Gedenkstätte sowie viele weitere Ausstellungen zu einzelnen Themenbereichen, wie zum Beispiel das „Hamburger Dungeon“, welches in Disneyland-Manier den Besucher die dunkle, geschichtliche Vergangenheit Hamburgs sehr unterhaltsam zeigt, oder dem „Miniatur Wunderland, der weltgrößten Modelleisenbahnschau.
Die wichtigsten Museen im Überblick:
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- Museum für Hamburgische Geschichte (größte stadtgeschichtl. Sammlung Deutschlands)
- Museum für Kunst und Gewerbe
- Hamburger Kunsthalle (Zeitgenössische Kunst)
- Museum der Gegenwart (Moderne Kunst)
- Deichtorhallen (Diverse Ausstellungen mit Schwerpunkt Fotografie)
- Museum für Arbeit
- Helms Museum (Archäologie)
- Spicy`s (Gewürzmuseum in der Speicherstadt)
- Museum für Völkerkunde
- Panoptikum (Wachsfiguren Kabinett)
- Planetarium
- Altonaer Museum (Regionales über Altona und der Nordelbischen Region)
- Bucerius Kunst Forum (Ausstellungen von der Antike bis zur klassischen Moderne
Sport:
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Die AOL-Arena.
Bedeutende Sportstätten Hamburgs sind das traditionelle Volksparkstadion, jetzt AOL- Arena, die Color Line Arena (Multifunktionshalle), Alsterschwimmhalle, Sporthalle Hamburg (auch als „Alsterdorfer Sporthalle“ bekannt), das Millerntor-Stadion, und die Jahnkampfbahn im Stadtpark. Der älteste deutsche sportverein kommt mit der HAT 16 aus Hamburg, wie auch der älteste Ruderclub Deutschlands bzw. der zweitälteste der Welt, der Hamburger und Germania Ruder Club von 1836 und der älteste Kanusportverein Deutschlands, der Alster-Canoe-Club. Mit „Sportspaß“ kommt der größte reine Freizeitsportverein aus Hamburg.
Seit 1963 spielt der 1887 gegründete Hamburger SV in der 1. Fußball-Bundesliga und ist das letzte Gründungsmitglied der Bundesliga, das bis heute nie abgestiegen ist. Mit dem FC St. Pauli kommt ein weiterer ehemaliger verein der 1.Fußball-Bundesliga aus Hamburg. Seit 1999 sind die Handballer des HSV Hamburg (1.Bundesliga) in der Color Line Arena zu Hause. Der prominenteste Vertreter des Eishockey in Hamburg sind seit der Gründung 2002 die Hamburg Freezers. Hamburg ist eine Hochburg im American Football; neben den Hamburg Blue Devils aus der GFL und den 2005 neu gegründeten Hamburg Sea Devils aus der NFLE, haben sich diverse weitere Teams etabliert. Im Hockey sind Hamburger Vereine wie der Club an der Alster Hamburg, der Harvestehuder THC, der großflottbeker THGC, der Klipper THC und der Uhlenhorster HC sowohl bei den Herren als auch den Damen bundesweit dominierend.
Zu den großen jährlichen Sportereignissen in Hamburg gehört zudem in der zweiten Aprilhälfte der Hamburg-Marathon.
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